Wovon viele Piloten ein Leben lang träumen wurde für Johannes Müller in diesen Weihnachtsferien wahr: Segelfliegen in Namibia, genauer gesagt in Pokweni – einem DER Segelflug Hot Spots in Afrika.

Die Leidenschaft für den Segelflug kommt bei Hannes nicht von ungefähr: auch sein Vater ist als passionierter Leistungspilot in der ganzen Welt unterwegs. So konnte Hannes die Gelegenheit nutzen, mit einem Arcus M und einem erfahrenen Streckenpiloten zusammen seinen ersten „Tausender“ zu fliegen, genauer gesagt ganze 1150 km.

„Ich lerne hier unten extrem viel, aber die Hitze schafft einen ab und zu, da es die ersten zwei Stunden nur Blauthermik gibt.“

Ironie des Schicksals: nicht nur einzigartige Flugerlebnisse standen auf dem Plan, auch die realistische Erkenntnis, dass auch in Afrika der Flieger bei Regen auf dem Boden bleibt. Die Chance, an diesem extrem trockenen Ort ausgerechnet einen Regentag zu erleben, dürfte in etwa so gering sein, wie als 15-jähriger Flugschüler in Afrika fliegen zu können.

Hannes fiebert nun seiner Prüfungsvorbereitung entgegen, um pünktlich zum nächsten Geburtstag voll und ganz in den Leistungssegelflug einzusteigen. Und der SFC Lauf freut sich über einen weiteren motivierten jungen Piloten, der den Kader der Sport- und Streckenpiloten verstärkt.


HM 1 Johannes Müller vor einer EB29 D

Johannes Müller vor einer EB29 D

HM 2 a Himmel über Namibia

HM 2 Himmel über Namibia

Himmel über Namibia

 

HM 3 Segelflugzeug Arcus M
 

HM 4 Regen in der Pfanne von Pokwemi
Regen in der Pfanne von Pokweni

 

HM 5 Blick aus dem Cockpit
Blick aus dem Cockpit

Fotos: Johannes Müller

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