Ferienprogramm des Kreisjugendring Lauf am Flugplatz Lillinghof

… und Luft hat doch Balken!
Am 23.08.2019 empfingen wir am Lillinghof bei strahlendem Sommerwetter wieder 15 Kinder und Jugendliche, die sich über das Ferienprogramm des Kreisjugendring Lauf für einen erlebnisreichen Nachmittag am Segelflugplatz angemeldet hatten.Ausbildungsleiter und Initiator Thomas Plödt sowie der 1. Vorstand Thomas Horz begrüßten die muntere Truppe, auch einige Eltern und Begleiter ließen sich die Gelegenheit, Flugplatzluft zu schnuppern, nicht entgehen.

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Die älteren Teilnehmer durften dann mit SFC Lauf Pilot Tim Eusemann sogar einen Schnupperflug in der dem doppelsitzigen Segelflugzeug ASK21 erleben, während die Jüngeren unter der Anleitung von Wolfgang Waldhauser und Christian Hamm konzentriert und mit viel Begeisterung Modellflugzeuge bastelten.
Der sportliche Aspekt kam natürlich ebenfalls nicht zu kurz: der Modell-Weitwurf-Wettbewerb wurde mit viel Ehrgeiz ausgetragen und die Gewinner freuten sich neben Ruhm und Ehre auch über kleine Pokale und Medaillen – vielleicht für den ein oder anderen sogar der Beginn einer Wettbewerb-Karriere?

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Die jungen Gäste erkundeten unter Begleitung des Teams vom SFC Lauf den Flugplatz und konnten auch erste Sitzproben in den Flugzeugen machen.

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Als besonderes Highlight wurde auch die „alte Dame“ Miss Sophie, eine Tiger Moth von 1939 in Privatbesitz, in Augenschein genommen.

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Nach erlebnisreichen 3 Stunden verließen die jungen Nachwuchsfliegerinnen und –flieger mit vielen neuen Eindrücken und unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck den Lillinghof wieder Richtung Lauf.
Ein herzlicher Dank geht wieder an die vielen engagierten Helfer und Mitwirkenden, die für die Kinder und Jugendlichen einen erlebnisreichen Nachmittag der ganz besonderen Art gestalteten.

Von der fränkischen auf die schwäbische Alb - vier Vereine erobern Blaubeuren

Vom 10.08.-18.08. 2019 fand das diesjährige Sommerfluglager erstmals als Gemeinschaftsfahrt zusammen mit Mitgliedern der benachbarten Vereine Erlangen-Nürnberg (Hetzles), Friesener Warte und LSC Forchheim (Dobenreuth) statt. Mit insgesamt über 50 Teilnehmer*innen und ca. 20 Flugzeugen verwandelte sich der idyllische Flugplatz Sonderbuch für eine Woche in eine fränkische Zeltstadt.

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Die Kameraden aus Blaubeuren boten eine klasse Infrastruktur: Winde, Schleppflugzeug, einige Hallenplätze und auch die zur Benutzung möglichen Fahrzeuge am Platz ließen vom ersten Tag an regen Flugbetrieb aufkommen.

Auch wenn die Anfangs eher abenteuerlich anmutende Graspiste erst taktisch erschlossen werden musste, war der Platz doch viel entspannter als befürchtet. Auch das gemütliche Vereinsheim mit Duschen, Küche (mit Spülmaschine!) und Grillplatz wurde schnell erobert und gerne genutzt.

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Doch wie können vier Vereine gleichzeitig in einem Fluglager miteinander funktionieren? Im Großen und Ganzen nach der obligatorischen Eingewöhnungszeit nebst einigen Anlaufschwierigkeiten - ganz hervorragend! Von der gegenseitigen Unterstützung und der Organisation beim Schul- und Flugbetrieb bis hin zu einigen gemeinsamen Abendgestaltungen wuchsen die Gruppen mehr und mehr zusammen. Ein besonderer Dank geht hierbei an die Dobenreuther, die sowohl eine eigene Schleppmaschine dabei hatten, die von allen genutzt werden durfte, als auch vorrangig für den Windenbetrieb verantwortlich zeichneten.

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Die Flugschüler aller Vereine konnten sich auf neuem Terrain ausprobieren und die schöne Umgebung des Flugplatzes erkunden: das malerische Blaubeuren und das nur wenige Kilometer entfernte Ulm sowie der Blick über die Alb bis hin zum Schwarzwald boten wunderbare Aussichten. Und natürlich kamen auch die Streckenflieger auf der Alb auf Ihre Kosten. Diverse Flüge mit über 500 km und natürlich viele weitere Genussflüge wurden absolviert und verbucht.

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Einige Tage mit schlechtem Wetter mussten natürlich auch überbrückt werden, doch auch das konnte die insgesamt recht gute Stimmung nicht trüben: Friedrichshafen lockte mit dem Dornier- und dem Zeppelinmuseum sowie dem Bodensee, Ulm mit Kultur und Shopping und Blaubeuren mit Natur und Geschichte. Und der ein oder andere hatte auch eine Mütze Schlaf nach dem ausgedehnten abendlichen Beisammensein nötig. Auch der Flugbetrieb war sowohl bereichernd als auch ereignisreich.

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Neben dem UL kam auch der Motorsegler aus Lillinghof zu Besuch, einige Außenlandungen blieben auch nicht aus und besonders die faire Absprache über die Nutzung der Vereinsflugzeuge war vorbildlich und harmonisch. Die erfahreneren Flugschüler durften am fremden Platz alleine fliegen und alle Schüler natürlich auch von tollen Flügen mit den Lehrern profitieren. Hier geht ein riesengroßer Dank an Horst, Claudio und Wolfgang für die klasse Betreuung.


Natürlich verlangt so ein aufwändiges Fluglager eine umfangreiche und lange Vorbereitung. Das bewährte Orgateam unter der Leitung von Dominik, Lukas und Lena hatte wieder eine grandiose Planung hingelegt und verdient einen extra großen Applaus. Von der Einteilung der Küchendienste über die Planung der Fahrgemeinschaften bis hin zum Einkaufen war wieder an alles gedacht. Selbstverständlich wurde auch wieder in Sachen Verpflegung nicht hinter dem Berg gehalten: neben erprobten "Fluglagerrezepten" wie Grillen oder Chili Con Carne wurde auch kulinarisches Neuland mit Pizzabrötchen (auch Resteverwertung genannt) und hausgemachter Carbonara (à la Sperl) betreten. Fazit: Man sollte viel öfter etwas mit den befreundeten Nachbarvereinen planen und unternehmen. Der Austausch und auch die Achtsamkeit zu einem schönen Miteinander ist absolut bereichernd. Ein großer Dank geht natürlich an die LSG Blaubeuren für die völlig entspannte und unkomplizierte Gastfreundschaft und natürlich an die Organisatoren aller beteiligten Vereine für die Vorarbeit und das Engagement.

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